Newslab: Gut zu Wissen

Nachhaltige Mannequins für jeden Geschmack:

Bei unserem Aufenthalt an der Euroshop-Messe in Düsseldorf lernten wir die Zürcherin Dorle Hösli-Mathes kennen. Sie stellte drei Stände entfernt von uns ihre beeindruckenden Mannequins der litauischen Marke IDW aus, die sie bei der Agentur Parabello Project AG in der Schweiz vertreibt. Was nebst dem vielseitigen Look der Mannequins besonders beeindruckt, ist deren Nachhaltigkeit: Die Mannequins und Torsi sind zu 100 Prozent recycelbar. Für welche Kunden sich die Mannequins besonders eignen und weshalb sie dem Retailmarkt eine erblühende Zukunft voraussagt, verrät die gelernte Dekorationsgestalterin im Interview.

Erfolgreiches erstes Semester an der HF Produktdesign in Bern:

Im August startete an der Schule für Gestaltung Bern und Biel der berufsbegleitende Studiengang Produktdesign. Berufsleute mit unterschiedlichem gestalterisch-handwerklichen Hintergrund bilden sich zu professionellen Produktdesignern (dipl. Gestalter/in HF Produktdesign) weiter.

 

 

Zwischendiplom HF Industrial Design an der Schule f. Gestaltung am GBS St. Gallen

Dipl. Gestalter/in HF Produktdesign, Vertiefungsrichtung Industrial Design -eine Wettbewerbsaufgabe als Zwischendiplom:

Der Bündner Verein Mobiglias suchte mit einem Wettbewerb Entwürfe für alltagstaugliche Möbel und Einrichtungsgegenstände. Diese spannende Aufgabe legte Markus Pawlick, Lehrgangsleiter HF Industrial Design an der Schule für Gestaltung am GBS St. Gallen, gleich zum Zwischendiplom seiner Studierenden aus. Mit der Vorgabe, Möbel für Kleidungsstücke zu gestalten. Entstanden sind ganz individuelle, unterschiedliche Arbeiten.

 

 

Besucht uns an der Euroshop-Fachmesse

Vom 16. bis 20. Februar werden wir wieder mit einem Standteil an der Euroshop in Düsseldorf, der europaweit grössten Fachmesse der Branche, vertreten sein. Besucht uns in der Halle 10 am Stand D20 und schreibt mit uns zusammen Geschichten.

Weihnachtstipps der P3D-Vorstandsmitglieder

Ein kreativer, selbstgemachter Weihnachts-«Kranz», schaurige Weihnachtsgeschichten, ein süsses Boutique-Hotel in den Bergen und zwei leckere Rezepte: Das sind die diesjährigen Weihnachtstipps der P3D-Vorstandsmitglieder und Regionalleiter.

Berufslehrverbund (bvz) unterstützt Polydesign3D-Ausbildung

Betriebe aus dem Kanton Zürich und angrenzender Orte (mit Schulstandort ZH) ohne Bildungsbewilligung können gerne mit dem Berufslehrverbund Zürich (bvz) eine Verbindung eingehen. Nehmt diese Chance wahr, um auf diesem Weg Polydesign3D Lernende ausbilden zu können.

 

Educations-Tipp

Kommunikation im Raum: Fulminanter Abschluss des Pilotlehrgangs an der SfG Basel:

Im Januar präsentierten die 13 Pionierinnen und Pioniere des Pilotlehrgangs HF Kommunikationsdesign (Vertiefungsrichtung Visual Merchandising Design) an der SfG Basel ihre Diplomarbeiten. Eine in jeder Hinsicht überzeugende Ausstellung: Die Vielfalt der Arbeiten ging weit über klassisches Retail- oder Eventdesign hinaus. Die Studierenden inszenierten nicht nur Produkte oder Marken im Raum, sondern orteten Marktchancen und lancierten eigene Geschäftsideen.

Die aktuelle Klasse startete im August 2019.
Kurzentschlossene können sich im laufenden 1. Semester noch anmelden!

 

V30-Day am 7. September 2019

Im 2005 haben wir mit dem D-Day die Branche aufgerüttelt und zu interessanten Gesprächen und zum Diskurs über die Zukunft zusammengebracht. Damit war der Grundstein für die Erarbeitung und erfolgreiche Lancierung des Berufsbildes Polydesign3D gelegt.
Um diese Ausbildung und damit den Beruf Polydesign3D zeitgemäss und arbeitsmarktfähig zu halten, ist es an der Zeit, den Bildungsplan grundlegend zu hinterfragen und anzupassen.
Welche Chancen bringt die Zukunft für unsere Branche? Mit welchen Skills werden sich junge Berufsleute auf dem Markt durchsetzen können?
Am V30-Day am 7. September 2019 diskutieren wir diese und andere Fragen mit Führungskräften, Visionären und Querdenkern aus dem Umfeld Polydesign3D und mit dir!
Bringe deine Visionen ein und sei dabei, wenn die Weichen gestellt werden.
Sandra Kull vom P3D-Vorstand verrät im Interview ein paar Hintergrundinformationen rund um «Vision 30».

save the date

Globus-Weihnachtszauber erstrahlt dank e-broidery®-Lichttextilien in warmem Glanz

Dass Textilien funkeln können, beweist Forster Rohner Textile Innovations spätestens mit ihrer integrierten LED-Technologie. Ob für Haute Couture, Prêt-à-porter und Interior, oder aber für hochwertige Laden-, Messe-, und Schaufenstergestaltungen: Die Textilien versprechen das gewisse Etwas. Bei der letzten Weihnachtspromotion von Globus sorgten die Organzastoffe mit LEDs für eine ganz besondere Stimmung. Wir wollten von Tina Jäggi, Head of Design von Forster Rohner Textile Innovations, im Interview wissen, was Forster Rohner Textile Innovations auszeichnet. Didi Bischof, Art Director 3D bei Globus, hat uns zudem erzählt, wie er dank den Organzastoffen mit LEDs eine warme Weihnachtsatmosphäre kreieren konnte.

Neuer Studiengang HF Produktdesign an der Schule für Gestaltung Bern und Biel

Sinn-volle Produkte für den Alltag gestalten - Im August startet ein berufsbegleitendes Studium in der Welt der 3-dimensionalen Gestaltung.


Education Tipp:

Stefanie Wettstein und Agatha Zobrist, Verantwortliche für die beiden Lehrgänge «Gestalterin/Gestalter im Handwerk» und «Gestaltungsexpertin/Gestaltungsexperte im Handwerk» am Haus der Farbe

V30-Day le 7 septembre 2019

Afin de veiller à ce que la formation de polydesigner 3D et donc la profession restent à jour et soient adaptées au marché du travail, il est temps de remettre en question et d’adapter fondamentalement le plan de formation.

Quelles opportunités l’avenir réserve-t-il à notre branche ? Avec quelles compétences les jeunes professionnels pourront-ils s’affirmer sur le marché ? Le profil de la profession actuel a été élaboré en 2005 lors du D-Day avec des experts, des leaders de la branche et nos membres. Une mise à jour est maintenant nécessaire.

Sandra Kull du comité P3D donne des informations générales sur la « Vision 30 ».

save the date

P3D-Tipp yellowchair Kreidefarbe

Die stumpfmatten yellowchair Kreidefarben verleihen Räumen eine harmonische Ausstrahlung – im Oekotest haben sie in D & CH als einzige Kreidefarbe mit "sehr gut" abgeschlossen:

Die Farben werden sowohl für Wände als auch für Möbelstücke verwendet und ermöglichen aufgrund der vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten individuelle Wohn- und Raumgestaltungen.

Weihnachtstipps der P3D-Vorstandsmitglieder

Einige Vorstandsmitglieder und Regionalleiter vom Berufsverband Polydesign3D verraten ihre Geheimtipps für ein gelungenes Weihnachtsfest.

HF Visual Merchandising Design

An der höheren Fachschule für Gestaltung und Kunst wird eine neue berufsbegleitende Weiterbildung im Bereich Retail Design angeboten. Der nächste Studiengang startet im August 2019.

 

Weiterbildungs-Angebot GestalterIn HF Kommunikationsdesign, Visual Merchandising Design

Ab Januar 2019 startet an der Schule für Gestaltung Basel, der neue berufsbegleitender Bildungsgang: Dipl. GestalterIn HF Kommunikationsdesign, Vertiefungsrichtung Visual Merchandising Design. Ende August finden zwei Infoabende statt.

Grafik Trends 2018 by Philip Van Dussen

Philip Van Dusen, Leiter und CCO von Verhaal Brand Design verrät 15 Graphik-Trends für das Jahr 2018.

Education Tipp:

Im Haus der Farbe können die Berufsprüfung zum Gestalter und die höhere Fachprüfung zum Gestaltungsexperten im Handwerk absolviert werden.

Diplomierter Gestalter/-in HF Fachrichtung Produktdesign

Neuer berufsbegleitender Bildungsgang an der Schule für Gestaltung Zürich: Im August 2018 startet an der Schule für Gestaltung Zürich der neue berufsbegleitende Bildungsgang «Diplomierter Gestalter/-in HF Fachrichtung Produktdesign». In diesem Lehrgang befassen sich die Teilnehmenden mit der experimentellen Erweiterung der kunstvollen Verarbeitung unterschiedlicher Materialien.

An folgenden Abenden werden weitere Informationsabende durchgeführt:

  • Mittwoch, 28.2.2018, 19 Uhr, Josefstrasse 59, 6.OG
  • Montag, 9.4.2018, 19 Uhr, Josefstrasse 59, 6.OG

Information für Lehrbetriebe zum Eignungstest von Polydesign3D

ein wichtiges Instrument für die Selektion angehender Lernender

Weihnachtstipps der P3D-Vorstandsmitglieder

Einige Vorstandsmitglieder und Regionalleiter vom Berufsverband Polydesign3D verraten ihre Geheimtipps für ein gelungenes Weihnachtsfest.

Gefahrenpotential bei Weihnachtsbeleuchtungen

Tipps und Tricks für den Umgang mit elektrotechnischen Anlagen

Trendfarben und -muster 2017/2018

Welche Farben und Muster werden wohl im nächsten Jahr die Trendsetter sein? Erfahrt es hier

X-27 - Initiative für die nächste Landesausstellung

Ein Mal pro Generation sollte die Schweiz sich treffen – und zwar an der X-27, der nächsten Expo auf dem Flugplatz Dübendorf. In einer Zeit, in der wir fast nur noch digital vernetzt sind, ist die Landesausstellung der Ort, an dem sich die Schweiz einmal alle 25 Jahre tatsächlich begegnet. Das Projektteam zählt auf Unterstützung – es bleiben nur noch wenige Tage!

Geschenkideen- & Weihnachtsrezepte:

Der P3D-Vorstand präsentiert seine liebsten Geschenkideen und Weihnachtsrezepte. Mit diesen Tipps werden die Festtage zum Genuss!

Präsident Lukas Meier, Vorstandsmitglieder Eveline Käshammer, Sandra Kull, Sylvie Appenzeller und Geschäftsstelle Jacqueline Rüegg-Lorenzi verraten Ihre Geschenkideen und feine Weihnachtsrezepte.

P3D-Tipp im Oktober

Materiology – Handbuch für Kreative: Alles Wissenswerte über Materialien und Technologien ist in diesem übersichtlichen Handbuch auf einfache Art und Weise aufgeführt. 

P3D-Tipp

Stifte Neuland No.One®: Im P3D Workshop „Layout“ wurde mit den Neuland-Stiften gearbeitet, die durch Qualität und ihren günstigen Preis überzeugen.

Trend:

Der Verband Polydesign3D hat eine eigene IPA-Flasche gestaltet und dabei den Trend des Indian Pale Ale doppeldeutig aufgegriffen.

Innovation

Mit dem Illustrator Draw Programm können Illustrationen digital gezeichnet werden.

Der MÄSTERBY Tritthocker von Ikea ist multifunktional

Der Tritthocker MÄSTERBY von Ikea wurde ursprünglich als praktischer Tritt für hoch gelegene Ablageflächen, als Nachttisch mit zwei Ablageflächen oder als Hocker mit der perfekten Sitzhöhe für Gäste entworfen.

Nachhaltige Mannequins für jeden Geschmack:

Bei unserem Aufenthalt an der Euroshop-Messe in Düsseldorf lernten wir die Zürcherin Dorle Hösli-Mathes kennen. Sie stellte drei Stände entfernt von uns ihre beeindruckenden Mannequins der litauischen Marke IDW aus, die sie bei der Agentur Parabello Project AG in der Schweiz vertreibt. Was nebst dem vielseitigen Look der Mannequins besonders beeindruckt, ist deren Nachhaltigkeit: Die Mannequins und Torsi sind zu 100 Prozent recycelbar. Für welche Kunden sich die Mannequins besonders eignen und weshalb sie dem Retailmarkt eine erblühende Zukunft voraussagt, verrät die gelernte Dekorationsgestalterin im Interview.


Dorle Hösli-Mathes, Sie sind seit 2010 in der Agentur Parabello tätig. Was ist das Kerngeschäft von Parabello Project?

Der Fokus der Agentur liegt auf der Innenarchitektur mit dem Schwerpunkt im Shop- und Raumdesign-Segment. Der Figurenvertrieb wurde als ergänzende Dienstleistung dazu genommen und durch mich besetzt, da ich im Bereich Styling und Warenpräsentation als gelernte Dekorationsgestalterin Erfahrung und Kontakte mitbringe.


Wie setzt sich die Kundschaft von Parabello Project zusammen?

Im Bereich Innenarchitektur wie auch beim Figurenvertrieb arbeiten wir mit sehr unterschiedlichen Kunden - von der kleinen Boutique über den Filialisten bis zum europaweit tätigen Grosshändler mit eigenen Stores und Shop-in-Shop-Konzepten.


Sie vertreten in der Schweiz die IDW-Mannequins, die besonders nachhaltig sein sollen. Weshalb ist das so?

IDW-Mannequins und -Torsi werden ausschliesslich in Vilnius, Litauen hergestellt. Vom Prototyping, dem Formenbau, der Metallbearbeitung, der Produktion, der Schneiderei und dem Airbrush findet alles unter einem Dach statt. Sie bestehen aus 100 Prozent recyclebaren Polystyrene, einem Material, welches zermahlen, wieder geformt und mehrfach wiederverwendet werden kann – auch in der Thermoformung, im Spritzguss, in der Bauindustrie und in vielen anderen Bereichen.

 

Was zeichnet diese Mannequins sonst noch aus?

IDW produziert zahlreiche Kollektionen – total gibt es eine Auswahl von Mannequins und Torsi aus mehr als 60 Standardkollektionen. Zudem fertigt IDW für die Kunden individuelle Produkte an – ganz auf ihre Wünsche zugeschnitten.
IDW-Mannequins haben sehr kurze Lieferzeiten von rund 3 bis 4 Wochen, da sie in Europa gefertigt werden.


Für wen eignen sich diese Mannequins - eher für Boutiquen oder für Grossfirmen?

Wir sind in der glücklichen Lage mit IDW einen Partner an der Seite zu haben, der keine Mindestabnahme-Mengen vorgibt und aus über 60 Standartkollektionen eine breite Palette liefert. Die kleine individuelle Boutique, diverse Modemarken (Tom Tailor, s.Oliver, Bonita oder H&M etc.) Sportlabels (Adidas und Puma), sowie hochwertige Designerlabels (Chanel, Louis Vuitton etc.)  - sie alle und viele mehr arbeiten mit IDW-Mannequins.
Die Mannequins aus den über 60 Standartkollektionen sind durch diverse Komponenten individualisierbar, bereits bei der Bestellmenge von einer Figur. Bei grösseren Mengen bieten wir, wie bereits erwähnt, Custom Made-Produkte an: Es wird modelliert, geschliffen und gefeilt, bis der Prototyp dem Kunden gefällt. Anschliessend werden die entsprechenden Formen für die Fertigung produziert. Dies ist ein spannender und intensiver Prozess, den wir sehr gerne gemeinsam mit unseren Kunden durchlaufen.

 

Die Mannequins werden übrigens aus 100% recycelbaren Polystyrene hergestellt. Dieses wird erwärmt und formbar in eine Aluminiumform gelegt. Anschliessend wird das Material mit Luftdruck an die Wände der Form gepresst. Die überstehenden, erkalteten Ränder werden als recycliertes Material zu 40% für eine neue Figur eingesetzt

 

Wie sind Sie auf IDW aufmerksam geworden und wie ist daraus eine Geschäftsbeziehung entstanden?

Die Agentur kam durch einen Grosskunden im Bereich Shopdesign vor rund 10 Jahren in Kontakt mit der Marke IDW, welche damals auf der Suche nach einem Vertriebspartner in der Schweiz war. Die Schweiz zeichnet sich durch besondere Bedürfnisse aus, welche kulturell wie auch marktspezifisch bedingt sind. Diesen am besten nachzukommen, funktioniert durch die persönliche Beratung vor Ort welche im Idealfall durch einen Ansprechpartner im jeweiligen Land übernommen wird.
Parabello hat diese Aufgabe gerne übernommen.


Wie gross ist der Bedarf an Mannequins in der Schweiz? Werden diese einmalig gekauft und erst nach Jahren wieder neu bestellt?

Die Schweizer Unternehmen sind sehr bewusste Käufer und schätzen Qualität, die über Jahre andauert. Mit der Marke IDW werden wir diesen und vielen weiteren Ansprüchen, wie denen der Nachhaltigkeit vollends gerecht.
Der Bedarf an Mannequins ist sehr schwankend. Der aktuelle Zeitgeist entspricht eher der Zurückhaltung und zeigt sich oft in der Wiederaufnahme gelagerter Mannequins. Dennoch entschliessen sich immer wieder Unternehmen für Rollouts von einer neuen Mannequin-Kollektion, um frischen Wind in ihre Schaufenster und Verkaufsräume zu bringen. Natürlich gibt es laufend neue Filialen oder Boutiquen, mit denen wir zusammenarbeiten. Dazu kommen auch Konzepte, die beides berücksichtigen und entsprechend eine bestehende Mannequinkollektion mit einer neuen ergänzen. Das finde ich persönlich eine willkommene Herausforderung, da ich die Kunden zu ihrer vollsten Zufriedenheit und auf ihre Bedürfnisse abgestimmt, beraten möchte.  

 

IDW-Mannequins gibt es in verschiedenen Farben und für unterschiedliche Figurtypen.

Es gibt verschiedene Kollektionen von IDW: Wie unterscheiden sich Stella, Max etc. voneinander?

IDW Display produziert bereits seit 20 Jahren Mannequins. Unser Ziel ist es, dass Portfolio regelmässig zu erweitern. Selbstverständlich haben wir in den letzten Jahren auch ältere Kollektionen aus dem Programm genommen - immer dann, wenn diese nicht mehr aktuell oder im Trend waren. Aber gerade dem Gespür unserer Designer und Bildhauer ist es zu verdanken, dass wir Mannequins entwickeln, deren Formen und Stellungen auch über einen längeren Zeitraum von unseren Kunden eingesetzt werden können. Daher sind wir stolz, Mannequins und Torsi aus über 60 Kollektionen anbieten zu dürfen.
Die Kollektionen unterscheiden sich einerseits durch Farben oder Oberflächen, welche von unseren Kunden bei jeder Bestellung und für jede Kollektion frei gewählt werden können. Darüber hinaus weisen sie völlig eigenständige Posen mit unterschiedlichen Köpfen auf, deshalb gibt es für jeden Zweck eine bestimmte Kollektion. Um möglichst viele Kundenbedürfnisse bedienen zu können, sind reichhaltige Standartkollektionen deshalb sehr zentral. Denn Mannequins für Haute Couture (z.B. IDW COUTURE) unterscheiden sich signifikant von Mannequins für junge Mode (z.B. IDW THE INCLUSIVES) oder Mannequins für das Sportsegment (z.B. IDW LIFESTYLE).

 

Die Mannequins von IDW sind multikulti und sehr wandelbar: Vom sportlichen Look bis zum eleganten Stil – sie machen in allen Outfits eine gute Figur.

Wie findet der Kaufprozess statt? Führen Sie mit den Kunden Beratungsgespräche – in der Agentur oder vor Ort?

Das Erstgespräch findet im besten Fall direkt beim Kunden statt. So kann ich den Spirit des Geschäftes oder des Unternehmens und deren Bedürfnisse am besten erfassen. Dies ist mir ein grosses Anliegen und fördert das Vertrauen und Verständnis, aus dem sehr inspirierende Projekte entstehen können. Wie bereits erwähnt, hat ein Kunde, welcher grössere Mengen (ab 200 Stück pro Figur) bestellt, die Möglichkeit eine komplett neue Figur zu kreieren. Bei geringeren Mengen werden wir alle Register aus unseren über 60 Standartkollektionen ziehen. So besteht die Möglichkeit, Köpfe unter den Kollektionen auszutauschen. Sie können aus den verschiedenen offiziellen Farbfächern (z.B. RAL, NCS) sowie aus unseren Spezialfinishes auswählen - von Papiermaché über Crackle Finish (spezielle Lackiervariante) bis hin zu unserem eingefärbten Grundmaterial (Polystyrene), welches eine wertig, matte Oberfläche auszeichnet und sich sehr resistent gegenüber äusseren Einflüssen zeigt.


Der Retailmarkt ist durch die Digitalisierung und andere Komponenten derzeit unter Druck: Merken Sie diesen Druck auch bezüglich der Mannequins? Braucht es diese heutzutage überhaupt noch?

Im gleichen Zuge wie ich mich für den Einsatz von Mannequins aussprechen möchte, ist es mir ein Anliegen, dies auch gleichermassen für unseren Beruf als Polydesigner3D zu tun. Was wären die Einkaufsstrassen ohne emotional und aussagekräftig gestaltete Schaufenster und Verkaufsräume!? Sie sind ein Werk von engagierten, kreativen und leidenschaftlichen Menschen, welche Farbe, Haptik und exquisite, visuelle Erlebnisse in unsere Welt zaubern. Diese Qualitäten werden weiterhin und meiner Meinung nach, wieder immer mehr geschätzt und benötigt.
Deshalb würde ich dem Retailmarkt, der durch die Digitalisierung sicher etwas geschwächelt hat, eine erblühende Zukunft voraussagen. Denn gerade weil der Online-Handel eine so starke Wirkung hat, muss der stationäre Handel, sich differenzieren, um einen besonderen Stellenwert erhalten zu können. Es geht darum, wie man Konsumenten in die Läden zieht und dabei spielen Erlebniswelten und Emotionalisierung eine grosse Rolle. Bei Letzterem ist der Einsatz von Mannequins unerlässlich, denn eine elegante Präsentation oder eine coole Inszenierung werden erst mit Mannequins ermöglicht. Das hat unsere neue Kollektion THE INCUSIVES, die wir an der Euroshop-Messe in Düsseldorf präsentiert haben, eindrucksvoll gezeigt.

 

Wie vertreiben Sie diese Mannequins? Vor allem an Messen wie der Euroshop?

Die Figuren werden hauptsächlich über den direkten Kontakt mit den Interessenten und Kunden vertrieben. Dazu kommen die Synergien, die sich durch das Storedesign ergeben und natürlich durch Weiterempfehlungen von zufriedenen und glücklichen Kunden, welchen ich an dieser Stelle meinen grossen Dank für Ihr Vertrauen aussprechen möchte.

 

Dorle Hösli-Mathes ist gelernte und stolze Dekorationsgestalterin, wie sie betont. Von 1997 bis 2001 absolvierte sie bei der Modissa/BIG AG die Lehre. Ihr Ausbildungsbetrieb, welcher noch heute zur Königsklasse der Schaufenstergestaltung gehört, erlaubte Ideenfindung, handwerkliches Umsetzen und Selbstständigkeit. Der Schwerpunkt während ihrer Ausbildung und der weiterführenden Berufsausübung, galt dem Präsentieren und Inszenieren von Mode. Seit 2010 ist sie in der Agentur Parabello tätig. Zu ihren aktuellen Aufgaben gehören der Vertrieb von Schaufensterfiguren der Marke IDW und die Tätigkeit im Bereich Dekoration, Styling und Home Staging - einerseits für Kunden der Agentur in Form eines Gesamtkonzeptes und andererseits als projektbezogene Aufträge für diverse Unternehmen.

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