Newslab: Hinter den Kulissen

Okapiinteriors – ein «One Woman-Betrieb” für moderne und sinnliche Raumgestaltung

Das Gestalten von Lebensräumen, in denen sich die Menschen wohlfühlen, fasziniert und begleitet Doris Schranz seit jeher. Die Innenarchitektin ist fest davon überzeugt, dass Räume, in denen wir uns aufhalten, uns prägen und dazu beitragen, dass wir uns wohl fühlen. Mit ihrer Einzelfirma okapiinteriors lässt sie Wohnträume wahr werden. Zu ihren alltäglichen Arbeiten gehören jedoch auch die Gestaltung von Ladenflächen und Büroräumlichkeiten sowie die Leitung von Umbauprojekten. Zudem hat die Bernerin im Juli dieses Jahres eine Talk-Reihe für Frauen lanciert. Bei all ihren Projekten ist ihr eines sehr wichtig: Räume sollen individuell gestaltet werden und zentral ist, dass sie dem Bedürfnis der Kundinnen und Kunden gerecht werden.

 

Das neue P3D-Co-Präsidium im Interview:

An der GV vom 25. Juni wurden mit Leslie Kurmann und Luca Viglianti zwei neue Gesichter ins Präsidium der Swiss Association Polydesign3D gewählt.
Wir wollten von Ihnen wissen, was sie an der neuen Aufgabe am meisten reizt, was sie aneinander schätzen und wovor sie am meisten Respekt haben.

 

Erlebnisberichte aus dem ÜK des 3. Lehrjahres

Der Überbetriebliche Kurs ist für die Lernenden immer ein Highlight: Sie treffen auf ihre Jahrgangskolleginnen und -kollegen und erhalten während einer ganzen Woche spannende Inputs von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten. Doch im letzten Jahr war aus bekannten -Gründen alles etwas anders: Coronabedingt wurde der dritte ÜK auf die erste Septemberwoche im ersten Semester des 4. Lehrjahres verschoben. Die Schwerpunktthemen waren Inszenierung, Warenpräsentation, Systeme (Messebau), Beleuchtung und Multimedia. Aufgrund der Situation wurde zudem das Thema «Krise als Chance» aufgegriffen. Ziel war es, den Lernenden einen Raum zu geben, um über die Pandemie und deren Auswirkungen zu diskutieren.
Dieser ÜK war ein Novum, denn bisher wurde im ÜK 3 jeweils eine Messe mit verschiedenen Ständen aufgebaut. Zudem mussten die 66 Lernenden in sechs Gruppen eingeteilt werden, um das Schutzkonzept des Kantons einhalten zu können. Wir haben für Euch einige Lernende befragt, wie sie den ÜK 3 trotz Einschränkungen wahrgenommen haben.

 

Gestalterische Karriere im Handwerk

Der erste Bildungsgang «Gestaltungsexpertin im Handwerk» am Haus der Farbe wurde im Dezember 2020 abgeschlossen. Die Studierenden sind bereit für die Höhere Fachprüfung – mit äusserst vielfältigen Portfolios.

 

RAMSEIER Erlebniswelt – PENGland kreierte ein Besucherzentrum für alle Sinne

Der Spagat zwischen kurzen und knappen Inhalten bis zu einem Detailgrad, der keine Fragen offenlässt, ist enorm gross. Und genau diese Herausforderung war zentral, als die Full-Service-Agentur PENGland das Briefing des Obst- und Fruchtsaftproduzenten RAMSEIER Suisse AG in der Hand hielt. Es galt ein Besucherzentrum zu entwickeln, das auf Jung und Alt gleichermassen anziehend wirkt. Die kreativen Köpfe konzipierten eine authentische und unterhaltsame Erlebniswelt und liessen sich dabei auch von den besonderen Umständen rund um Covid-19 nicht beirren.

 

Ein in jeder Hinsicht überragender Event

Wegen Corona ist in diesem Jahr alles etwas anders – so auch im Eventbereich. Statt in Form eines Live-Events wurde das Halbfinale der Kochmeisterschaft «Der goldene Koch» des (Tief-)kühlproduzenten KADI im vergangenen Oktober kurzerhand aufgezeichnet und wird im Frühling 2021 auf Blick TV ausgestrahlt werden. Die Firma Habegger war nicht nur für die Konzeption und Realisation des neuen Eventformates zuständig, sondern auch für die Inszenierung des Raumes. Eine spannende Herausforderung für die junge Polydesignerin3D Giulia Da Tos. 

 

Lorenzi Kommunikationsdesign – kleines Atelier mit langjähriger Erfahrung

Jacqueline Rüegg-Lorenzi ist vielen PolydesignerInnen3D als Betreuerin der Geschäftsstelle der Swiss Association Polydesign3D ein Begriff. Mit ihrem Atelier «Lorenzi Kommunikationsdesign» gestaltet sie jedoch seit rund 23 Jahren auch selber tatkräftig verschiedene Messestände, Events und bietet Beschriftungen sowie Schaufensterinszenierungen an. Letzteres macht sie für einige KundInnen bereits seit so vielen Jahren, dass ihr bei der Gestaltung ziemlich freie Hand gelassen wird. So auch beim Schuhgeschäft Rogenmoser: Deren Schaufensterfront verwandelte Jacqueline im letzten Herbst unter dem Motto «tropical-colonial-vintage» in einen kleinen Dschungel.

Die Lernenden von Modissa und Aroma lebten sich im Lockdown kreativ aus

Den Frühling 2020 werden wir so schnell nicht mehr vergessen: Auch die Polydesign3D-Branche war vom Corona-Lockdown stark beeinträchtigt. Aber obwohl diese Zeit für viele eine Zwangspause von ihrem Berufsalltag bedeutete, wurde nicht untätig herumgesessen. Besonders aktiv waren die Lernenden bei Aroma – sie kreierten ein «Quarantine Magazine» mit Fashion und Hair Trends, Rätselspass und Home Office-Tipps. Aber auch Modissa-Lernenden waren kreativ: Sie bemalten zuhause Stofftaschen mit Blumensujets, die eigentlich nur für das BIG-Schaufenster gedacht waren.

Rollende Piaggo Ape-Bar für unvergessliche Events:

Wie man ein dreirädriges Piaggo Ape-Gefährt in eine stylische Bar verzaubert? Cédric Facchin und Maja Langer der Thing Design GmbH haben sich diesem Experiment angenommen und dabei einige Nerven gebraucht und Schweissperlen vergossen. Vom kreativen Konzept, über die Kalkulation des Budgets, die Planung des Ausbaus bis hin zu den ganzen Formalitäten und Vorgaben seitens der Behörden – die beiden haben alles zu zweit gestemmt. Dabei durften sie aber glücklicherweise auf ein paar helfende Hände zählen. Dieses Herzensprojekt führte zu neuen Geschäftsbeziehungen, die sie bis heute pflegen.

 

Lernendenprojekt bei Aroma: Eine riesige Vagina sorgt in Apothekenschaufenstern für Aufsehen

Auf die Behandlung empfindlicher Vaginalschleimhaut hinweisen - das ist mal ein «sexy» Briefing. Die Apotheken zum Meierhof und am Kreuzplatz wünschten sich von Aroma ein Schaufenster, um auf Gleitmittel aufmerksam zu machen. Konkret von den Polydesign3D-Lernenden der Live Communications-Agentur, denn sie dürfen jeweils den Lead übernehmen, wenn es drei bis viermal im Jahr um die Gestaltung der beiden Apotheken-Schaufenster geht – und zwar von der Konzeption und der Produktion bis zur Montage vor Ort. Luisa Zieglmeier aus dem 4. Lehrjahr erzählt aus ihrer Perspektive als Leiterin des Projekts, wie sie die Kunden mit der vielschichten Vagina begeistern konnten.



 

„Projekt Customer Inspiration“ – der neue Auftritt von Pfister

Pfister hat mit dem Projekt «Customer Inspiration» ein neuartiges Ladenbau- und Visual Merchandising-Konzept entwickelt: Möbel und Wohnaccessoires werden nicht mehr nach Produktkategorien, sondern nach Themen inszeniert und das gesamte Sortiment wird neu in Stilwelten präsentiert. Auf die Kundinnen und Kunden wartet im Herzen der Filiale St. Gallen zudem eine Lobby, in der sie empfangen und umfassend beraten werden. Mit diesem ambitionierten Projekt sorgte Möbel Pfister sowohl bei den Kundinnen und Kunden als auch intern für helle Begeisterung.

 

Eveline Käshammer inszeniert eine Laufbahn - quer durch das Sportamt des Kantons Zürich


Gute Arbeit zahlt sich aus: 2014 durfte die selbstständige Polydesignerin3D Eveline Käshammer für das Sportamt des Kantons Zürich einzelne Bürobereiche neugestalten. Vor ein paar Monaten meldete sich der Kunde erneut mit einem Bürogestaltungsanliegen. Diesmal wünschte er die Inszenierung einer Sport-Laufbahn, die sich quer durchs Sportamt ziehen sollte. Von der Planung bis zur Realisation legte die Gestalterin selbst Hand an und das oft bis spät in die Nacht. Es galt diverse Abklärungen zu treffen und die richtigen Fragen zu stellen, schliesslich verlegt man nicht jeden Tag eine inszenierte Laufbahn.

 

Besuch im ÜK der Lernenden aus dem 2. Lehrjahr

Anfang Mai besuchten die Polydesign3D-Lernenden des 2. Lehrjahres ihren zweiten Überbetrieblichen Kurs (ÜK). Diesmal standen mehrere Themen im Fokus: Die Lernenden widmeten sich der Oberflächenbearbeitung und -veredelung, der Kunststoffbearbeitung, dem Bearbeiten von Textilien sowie dem Anwenden von Druck- und Beschriftungstechniken. Wir haben bei vier Lernenden nachgefragt, wieso der ÜK immer eine sehr lieb gewonnene Abwechslung zum Alltag darstellt und was diesmal den bleibendsten Eindruck hinterlassen hat.

 

Neues Vorstandsmitglied Leslie Kurmann:

Seit vergangenem Mai ergänzt Leslie Kurmann den P3D-Vorstand. Wir wollten von ihr wissen, weshalb es sie reizt Vorstandsmitglied zu sein, was ihre Ziele sind und wo sie die Herausforderungen im P3D-Beruf sieht. Mehr dazu im Interview.

 

Philipp Brunschwiler von Polydual: «Ideen entwickle ich im eigenen Dialog. In meinem Kopf sind ganz verschiedene Persönlichkeiten, die ständig miteinander reden»

Philipp Brunschwiler hat sich entschieden, als «kreativer Söldner» zu arbeiten und so Jedem sein Knowhow zugänglich zu machen. Der Branddesign-Manager und Inhaber von Polydual bietet seinen Kunden von der ersten Idee bis zur Umsetzung alles für den stilvollen Markenraum. Er pflegt ein Zusammenspiel zwischen Perfektion und Pragmatismus, Stil und Style sowie Kontrolle und Emotion. Durch diese vertikale Ausrichtung profitiert die Kundschaft vom Briefing bis zur Projektübergabe von seinem fundierten Wissen und seiner langjährigen Erfahrung.

 

MISS DECO – alles für ein schönes Fest – tutto per una bellissima festa

Im Jahr 2017 fanden Laura und Amanda in der Nähe von Bellinzona einen Ort, wo es ihnen sehr gut gelingt, ihre Ideen umzusetzen. Hier wurde MISS DECO geboren, denn die dreidimensionale Gestaltung ist ihre Leidenschaft.

Nel 2017 Laura e Amanda hanno trovato un locale a Bellinzona in cui poter mettere a frutto le loro idee: qui è nato MISS DECO. La decorazione è la loro anima.

 

Besuch im ÜK der Lernenden aus dem 1. Lehrjahr

Vom 11. bis 15. Februar besuchten die Polydesign3D-Lernenden des 1. Lehrjahres ihren ersten Überbetrieblichen Kurs (ÜK). Sie kamen aus der ganzen Deutschschweiz in die Berufsschule Lenzburg, wo sie sich in den Schreinerwerkstätten des Verbands Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) dem Thema Holz widmeten. Wie es wohl war, zum ersten Mal einen Holzhocker herzustellen und verschiedene Böden zu verlegen? Wir haben bei vier Lernenden nachgefragt.

 

PENGland – die kreative Agentur mit Knalleffekt

Am 15. März 2018 hat es PENG! gemacht: Die Eröffnung zum neuen 200 Quadratmeter grossen Kinderparadies «Purzelbaum» im Migros Zugerland in Steinhausen war wie ein Feuerwerk und liess Kinderaugen leuchten. Dazu scheuten die 20 Erlebnisarchitekten der Full-Service-Agentur PENGland keinen Aufwand und holten ihr Zielpublikum, die Kinder, schon früh als knallharte Kritiker ins Boot.

 

10 Tage in der nachhaltigen IKEA-WG wohnen

Für das Polydesign3D-Team von IKEA stand in diesem Jahr ein spezielles Projekt auf dem Programm: Die IKEA war zum ersten Mal an der Muba, der grössten und ältesten Publikumsmesse der Schweiz, vertreten. Das Highlight bildeten vier junge Mitbewohner, welche während zehn Tagen in der IKEA-WG zum Thema «Nachhaltigkeit» wohnhaft waren.

Fotos: David Hubacher, WITWINKEL GmbH

 

Claudia Böhm, neue Leiterin Visual Merchandising bei Manor, im Interview:

Seit Januar 2018 ist Claudia Böhm in ihrer neuen Funktion als Leiterin Visual Merchandising bei Manor tätig. Sie verrät im Interview, wie ihr Alltag aussieht, was die Arbeit bei Manor auszeichnet und was ihre Visionen für das VM-Team sind.

 

brogleworks: Mit Formensprache und kreativen Lösungen zum Endprodukt

brogleworks steht für Handwerkskunst: Die kleine GmbH mit der grossen Werkstatt ist bekannt für die herausragende Umsetzung von Konzepten aller Art. Zu einer ihrer erfolgreichen szenografischen Produktionen gehört der Kundenstand des Allianz Cinemas für das Atelier Lakrits. Inhaber Stefan Brogle verrät, wie sie den Zuschauerinnen und Zuschauern ein Feriengefühl vermittelt haben.

 

Noemi Rütti bildete sich weiter an der Schule für Gestaltung in Basel:

Sie erzählt uns warum. Anlässlich des Neustart des Bildungsganges im Januar 19 in Basel (Dipl. GestalterIn HF Kommunikationsdesign, Vertiefungsrichtung Visual Merchandising Design) veröffentlichen wir nochmals das Interview mit Noemi Rütti.

 

Polydesigner3D sind Allrounder im Profibereich

Miriam Vieli-Goll lebt ihren Kindheitstraum. Die Polydesignerin3D eröffnete bereits mit jungen Jahren ihre eigene Firma «visuelle kommunikation» und widmet sich täglich ihrer Leidenschaft, dem Gestaltungsbereich. Zu ihrem Portfolio gehört unter anderem die Migroszeitung, für deren Fotostylings sie oft verantwortlich ist, wie kürzlich bei einem Familienauto-Shooting. Mit ihrem Feingefühl sorgt sie für das perfekte visuelle Gesamtbild.

 

Interview mit Nicoletta Porceddu

Ich bin eine Macherin und das soll so bleiben
Ich will Bekanntes hinterfragen und Neues entdecken

Interview mit Nicoletta Porceddu (1974), Polydesignerin3D
An der Internationalen Handwerksmesse München, 8. März 2018

 

Lehrgang Polydesign3D verbindet Theorie mit Praxis

In der Deutschschweiz gibt es vier Gestaltungsschulen an verschiedenen Standorten. Ihre Lehrgänge sind sehr projektorientiert aufgebaut: Die angehenden Polydesigner3D lernen von der Planung bis zur Umsetzung den gesamten Prozess und werden bestens auf den Berufsalltag vorbereitet. So auch an der Schule für Gestaltung in St. Gallen, die jährlich ein GBS-Projekt mit den Lernenden umsetzen – wie kürzlich das Typo17 Symposium zum Thema «Resonanz».

 

Bei Expomobilia packen die Lernenden an:

Innerhalb von wenigen Wochen ein Grillfest für 40 Mitarbeitende zu organisieren, ist kein Kinderspiel. Die Lernende Fatima Runggaldier war erst seit zwei Monaten bei Expomobilia, als sie mit dieser herausfordernden Aufgabe konfrontiert wurde. Vom Konzept mit diversen Ideen bis zur Umsetzung – der Mitarbeiterevent wurde dank dem unermüdlichen Einsatz der jungen Frau und ihres Kollegen aus dem 4. Lehrjahr ein voller Erfolg.

 

Im Herbst weht ein warmer Wind durch die Micasa-Filialen

Was braucht es, um die gewünschte Stimmung auf einer Ausstellungsfläche sichtbar und spürbar zu machen? Welche Farbenkombination trifft ins Schwarze? Und durch welche Gestaltungselemente wird der gewünschte Ausdruck verstärkt? Das Polydesign3D-Team von Micasa stellt sich diese Fragen immer wieder. Für die Ausstellung «Autumn», die derzeit in den Filialen und im aktuellen Katalog präsentiert wird, wurde die Natur in die Wohnung geholt.

Atelier Reber: eine kleine Polydesign3D-Firma mit Durchsetzungskraft

Das P3D-Atelier Reber aus Wattwil inszeniert Schaufenster, Innenräume von verschiedenen Geschäften, Messebauten und Eventeinrichtungen. Ihr Arbeitsspektrum erstreckt sich von Computerberechnungen bis zum Handanlegen in der Spritzkabine. Für die Firma Kägi entwickelte das Team rund um Inhaber Res Reber ein portables, authentisches Riesen-Kägifret aus Styropor. In das Resultat möchte man am liebsten reinbeissen.

Herren Globus bietet ein neuartiges Einkaufserlebnis

Seit dem Umbau erwartet die Kunden im Zürcher Herren Globus-Flagship Store an der Löwenstrasse ein einzigartiges Shopping-Erlebnis auf drei grosszügigen Stockwerken. Dem stilbewussten Gentleman wird eine Palette an Service Leistungen geboten, wie etwa ein Barber Shop, eine Massabteilung und ein professioneller Schuhputz-Service. Das moderne Interieur besticht durch maskuline Farbtöne und eine «raw chicness». Zudem laden gemütliche Vintage-Fauteuils und die begrünte Innenhof-Lounge zum Verweilen ein.

Interview mit Leslie Kurmann zur Euroshop-Messe in Düsseldorf

Vom 5. bis 9. März war der Verband P3D mit einem Stand an der 50. Euroshop-Messe in Düsseldorf vertreten. Vor Ort wurde die neue P3D-Lern-App präsentiert. Leslie Kurmann, Visual Managerin bei Manor, die ebenfalls vor Ort war, berichtet im Interview über die Highlights und ihren persönlichen Liebling.

Atelier Kunz und Tellenbach

Beschriftungen, Grafikdesign, Digitaldruck, Architektur und Messebau prägen das Portfolio von Kunz + Tellenbach. Im vergangenen Januar war das Berner Atelier für das Design des Messestandes der Max Felchlin AG an der 33. Schweizer Fachmesse für Bäckerei-, Konditorei- und Confiseriebedarf (FBK) verantwortlich. Zum Thema „Alpenchic“ kreierten die Polydesigner3D einen aussergewöhnlichen Stand mit Heuballen-Optik und Alpenchic-Interior

Manor Bachenbülach

Ende September hat in Bachenbülach ein neues Manor Warenhaus seine Türen geöffnet. Es wurde nach einem brandneuen Konzept eingerichtet, das in Zusammenarbeit mit einer Pariser Agentur entwickelt wurde. Die Visual Managerin Leslie Kurmann erklärt, weshalb das neue Haus mit seiner innovativen Verkaufsflächengestaltung einen neuen Standard für die Manor Gruppe darstellt.

Atelier DeKo2

Das Aargauer Atelier DeKo2 feiert 2017 sein 20-jähriges Jubiläum. Das hochmotivierte Frauenteam schaut auf eine intensive und herausfordernde Zeit, mit vielen einzigartigen Erfahrungen zurück. Polydesign3D bedeutet für Christa Pfister und ihre Mitarbeiterinnen zu gestalten, bearbeiten und umzusetzen, was im Kopf entsteht. Die unendlich grosse Freiheit, immer wieder neu kreativ gefordert zu sein, zeichnet ihren Alltag aus.

Interview mit Christian Weber

Der ausgebildete Dekorationsgestalter arbeitet selbständig an eigenen Aufträgen sowie als freier Mitarbeiter für diverse Firmen aus Film, Foto, Theater, Szenografie und Ausstellungsgestaltung. Dabei ist er mehrheitlich im Bereich Ausstattung und Requisite für Film- und Fernsehproduktionen tätig. In der bekannten Schweizer Krimiserie „Der Bestatter“ hat Christian Weber als Aussenrequisiteur im Ausstattungsteam mitgearbeitet.

Karin Kammerlander auf dem heissen Stuhl

Die Initiatorin der neuen Lern-App Polydesign3D berichtet über ihre Beweggründe für die Entwicklung der App, die voraussichtlich gegen Ende August verfügbar ist. 

Neuerdings Eventdesign

“We create, we design, we can” – so lautet der Slogan von Neuerdings Eventdesign. Das fünfköpfige Team entwickelt gemeinsam verschiedenste Events – vom Konzept bis zur Umsetzung nehmen sie alles in Angriff. 

Ikea Spreitenbach

Die neue Frühjahrskollektion „TILLFÄLLE“ von IKEA vereint kräftige Muster und bunte Farben mit skandinavischem Minimalismus. 

Okapiinteriors – ein «One Woman-Betrieb” für moderne und sinnliche Raumgestaltung

Das Gestalten von Lebensräumen, in denen sich die Menschen wohlfühlen, fasziniert und begleitet Doris Schranz seit jeher. Die Innenarchitektin ist fest davon überzeugt, dass Räume, in denen wir uns aufhalten, uns prägen und dazu beitragen, dass wir uns wohl fühlen. Mit ihrer Einzelfirma okapiinteriors lässt sie Wohnträume wahr werden. Zu ihren alltäglichen Arbeiten gehören jedoch auch die Gestaltung von Ladenflächen und Büroräumlichkeiten sowie die Leitung von Umbauprojekten. Zudem hat die Bernerin im Juli dieses Jahres eine Talk-Reihe für Frauen lanciert. Bei all ihren Projekten ist ihr eines sehr wichtig: Räume sollen individuell gestaltet werden und zentral ist, dass sie dem Bedürfnis der Kundinnen und Kunden gerecht werden.

Doris Schranz ist eine Frau mit vielen Visionen, aber auch eine Macherin. Das beweist ihr neustes Projekt: Im vergangenen Juli hat sie eine Talk-Reihe ins Leben gerufen: den Sommer-Talk „RÄUME FÜR FRAUEN“. In den Talks geht die Innenarchitektin mit ihren Talkgästinnen verschiedenen Fragen nach: Was sind das für Räume, die Frauen heute einnehmen und beleben? In welchen Räumen fühlen sich Frauen wohl? Was für Räume müssen kreiert werden? Was sind Räume für Frauen? Aus den bisherigen Talks sind sehr spannende und tiefgründige Gespräche entstanden - gepaart mit Leichtigkeit und Zauberhaftem. Die Live-Talks werden jeweils auf ihrem Facebook-Profil live gestreamt und können dort, sowie auf ihrer Website okapiinteriors.com später auch nachgeschaut werden. Weil ihr die Talks so viel Freude bereitet haben, führt sie Doris Schranz im Herbst mit der Serie „Herbst-Talks“ zum gleichen Thema weiter.

 

Die gelernte Dekorationsgestalterin machte sich 2007 selbstständig
Die Leidenschaft für Materialien, Formen und Farben und das Interesse an Design und Ästhetik begleiten Doris Schranz seit ihrer Kindheit. Nach ihrer Lehre als Dekorationsgestalterin arbeitete die gebürtige Bernerin in verschiedenen Firmen im Bereich Retail Design, bevor sie sich zur Innenarchitektin weiterbilden liess. 2007 machte sie sich selbstständig und 2019 gründete sie ihre Firma okapiinterios. «Ich bin nach wie vor ein ‘One Woman-Betrieb’ und hole je nach Projekt und Aufwand einen Partner oder Experten mit ins Boot», erklärt die Interior Designerin. Ein starkes Netzwerk mit qualifizierten Fachleuten ist für sie entsprechend unumgänglich und sehr wertvoll.

Nachhaltigkeit ist in jeder Phase der Planung zentral
Die Firma okapiinteriors steht für moderne und sinnliche Raumgestaltung. Es geht Doris Schranz darum, Räume zu schaffen, die eine Geschichte erzählen, die Menschen in ihren Köpfen und Seelen berühren, die bedeutungsvoll, spannend und entspannend sind. Jedes Designprojekt hat seine eigene Identität und wird von der Planung bis zur Umsetzung mit viel Liebe zum Detail ausgeführt. Zu ihrem Portfolio gehört nebst der Gestaltung von Wohnungen, Ladenflächen und Büroräumlichkeiten auch die Leitung von Umbauprojekten und generell die Kommunikation im Raum. Zudem bietet Doris Schranz Feng-Shui-Analysen an. Diese machen Sinn, wenn jemand umzieht und Schwierigkeiten auftreten oder wenn in Büros neue Strukturen bzw. Organisationen implementiert werden. Nachhaltigkeit ist für die Innenarchitektin in jeder Phase der Planung ein zentrales Thema. Ihre Bedeutung sieht sie nicht nur in der ressourcenschonenden Planung und Ausführung, sondern auch in der Fokussierung auf eine "lebendige Innenarchitektur", die einem dauerhaften Zweck dient. Doris Schranz möchte Räume so gestalten, dass sie nachhaltig und angenehm auf den Menschen wirken.

Zur Büroarbeit gehören Besuche bei Lieferanten, Handwerkern, Messen und Fabrikbesuche
Nebst der Arbeit in ihrem Büro im Zürcher Kreis 6, bei der sie sich der Planungs- und Konzeptarbeit sowie der Recherchearbeit widmet, verbringt Doris Schranz auch viel Zeit bei Lieferanten, Handwerkern in den Showrooms oder auf Messe- bzw. Fabrikbesuchen oder im Steinbruch. Dies, um Muster zu beschaffen und mögliche Verarbeitungstechniken zu evaluieren. Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit macht zudem die Kommunikationsarbeit aus – also das Absprechen mit Kundinnen und Kunden sowie das Besprechen von Gestaltungsvorschlägen und dem aktuellen Stand des Projektes. Aber auch die Korrespondenz mit den Lieferanten und Handwerkern gehört dazu.




Vorab fertigte Doris Schranz einen Grundriss für den Kinder-Concept Store an …sowie Moodboards, welche für die Auswahl der Farben und Materialien hilfreich sind.


Verschiedene Zimmer-Welten im skandinavischen Stil in einem Kinder-Concept Store

Ein einzigartiges Projekt war die Gestaltung des Kinder-Concept Stores «Jolene’s Room» im neuen urbanen Aeschbach Quartier in Aarau. Das Geschäft sollte im skandinavischen Stil gestaltet werden und qualitätsbewusste Personen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, ansprechen. Für Doris Schranz galt es auf einer Fläche von 145 Quadratmetern verschiedene Zimmer-Welten als Inspiration (Showroom) zu präsentieren. Ergänzend zu den einzelnen Möbeln werden im Jolene’s Room passende und stilvolle Accessoires verkauft. «Meine Arbeit umfasste die Gesamtgestaltung, von der Konzeptentwicklung über die Ausführungsplanung, bis zur Projektleitung. Die Ideenfindung gestaltete sich vorwiegend durch den Raum. Die fast quadratische Fläche verlangte nach einem Mittelpunkt, welcher Boden und Decke verbindet. So kam ich auf die Idee, in der Mitte des Raumes einen grossen Baum in einer stilisierten Form zu erstellen, der Decke und Boden verbindet», erzählt die Wahl-Zürcherin.

Recherchearbeit, Skizzen, Detail- und Ausführungspläne und ein Modell
Als Erstes stand Recherchearbeit auf dem Programm: Es galt Fragen zu beantworten, wie «Was sind die Anforderung ans Visual Merchandising und an die Warenträger?» Anschliessend erstellte Doris Schranz erste Skizzen und Ideen und machte sich an die Grundrissausarbeitung und Gesamtkonzeption – bestehend aus der Materialisierung und dem Farbkonzept für die verschiedenen Warenträger. Schlussendlich entwickelte sie die Detail- und Ausführungspläne für den Ladenbauer und den Schreiner. Für den massiven Baum in der Mitte des Raumes fertigte Doris Schranz zudem ein Modell an und sie ergänzt: «Es galt gewisse Vorschriften der Feuerpolizei einzuhalten. Das hatte einen Einfluss auf das Layout sowie die Materialwahl.»

Ein sportlicher Terminplan verlangte gutes Zeitmanagement
Anhand der Baupläne reichte die Innenarchitektin eine Baubewilligung ein. Sobald diese bewilligt war, konnte mit dem Umbau begonnen werden. Es wurden Stromanschlüsse und Boden verlegt sowie Maler- und Tapezierarbeiten vorgenommen - inklusive dem Spritzen der Decke. Die Ladenbauer installierten die Warenträger, daraufhin wurden die Deckenspots angebracht und die Ware eingeräumt sowie das Finish gemacht. Das Projekt machte Doris Schranz insgesamt viel Freude. Das Geschäft wies eine überschaubare Grösse auf und dementsprechend konnten die Abläufe effizient geplant werden. Nichtsdestotrotz war der Terminplan sportlich und dies verlangte nach einem guten Zeitmanagement.

Für die Umgestaltung des Wohn- und Essbereichs eines privaten Haushalts erstellte Doris Schranz ein Moodboard

Neugestaltung eines privaten Wohn- und Essbereichs – dem Treff- und Angelpunkt einer Familie
Bei einem ganz anderen Projekt galt es ein privates Wohnzimmer in St.Gallen umzugestalten. Doris Schranz erläutert: «Das Wohnzimmer ist Treff- und Angelpunkt im Hause dieser Familie. Ganz in diesem Sinn war die Ausrichtung der gestalterischen Anpassung für diese Räumlichkeiten gewünscht.» Die Neugestaltung umfasste den Wohn- und Essbereich und sollte in einem grosszügigen und modernen Kontext sorgfältig umgesetzt werden. Da ein Kaminanschluss vorhanden war, galt es, ein Cheminée einzuplanen sowie Möblierung, Materialien, Farben und die Raumaufteilung zu definieren.

der neue Look wird von allen Familienmitgliedern sehr geschätzt

Vorab eine Bestandesaufnahme vor Ort mit allen Familienmitgliedern
Aber wie stellte die Interior Designerin sicher, dass sie den Geschmack der Familie traf? Als erstes gab es eine Bestandesaufnahme vor Ort: Die Familienmitglieder erzählten von ihren Wünschen und Bedürfnissen. Auf dieser Basis erstellte Doris Schranz erste Vorschläge und definierte einen passenden Stil. Ihre Ideen vermittelte sie anhand von Moodboards, Farb- und Materialmustern, sowie Planunterlagen und Visualisierungen. Die Installation des neuen Cheminées und der Sitzbank wurde vom Kaminbauer ausgeführt, die Gipsabreiten von einem Gipser und die etwas aufwendigeren Malerarbeiten wurden aufgrund der hochwertigen KT: Color Farbe von einem Malermeister umgesetzt.

Langwierige Abklärungen aufgrund von Brandschutz-Auflagen
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Raum wirkt insgesamt viel grösser und moderner. Die Wohnung ist mittlerweile eingerichtet und der neue Look wird von allen Familienmitgliedern sehr geschätzt. Ein Learning konnte Doris Schranz mitnehmen: Die Abklärungen betreffend der Kamininstallation aufgrund der Brandschutz-Auflagen gestaltet sich aufwendiger als angenommen. Insgesamt hat das Projekt viel Freude bereitet!