Newslab: Focus

Interview mit der Polydesign3D-Expertin Nadine Schmid

Die Zürcherin Nadine Schmid ist seit neun Jahren als Polydesign3D-Expertin tätig. In dieser Funktion besucht sie Lernende und ihre vorgesetzten Fachpersonen bei ihren Abschlussarbeiten (IPAs) und betreut die Berufskundeprüfungen. Im Interview verrät sie, was sie an dieser Tätigkeit besonders begeistert und was für sie eine gelungene IPA auszeichnet.

 



Ausblick auf das Polydesign3D-Jahr 2022:

Die neue Co-Präsidentin Leslie Kurmann und der Co-Präsident Luca Viglianti sind motiviert in ihr erstes offizielles Amtsjahr gestartet. Hier verraten sie, wo sie im 2022 ihre Schwerpunkte setzen wollen.

 



Aktuelle Lehrstellensuche – unterstützt die Lernenden mit Lehrstellen:

Auch in diesem Jahr ist sie für einige BerufsanwärterInnen eine Herausforderung – die Stellensuche. Insbesondere im Kanton Zürich ist es noch nicht allen gelungen, für Anfang August einen Ausbildungsplatz zu finden. Wir möchten animieren, insbesondere in Zürich Lehrverträge für den Sommer 2021 abzuschliessen




Aroma kreiert einen prächtig funkelnden Weihnachtsbaum im Flughafen Zürich

Alexander Naumer und das Team von Aroma konnten die Ausschreibung für den Weihnachtsbaum am Flughafen Zürich für sich gewinnen. Wie sie auf die Idee des Baumes mit den grossen, funkelnden Kugeln gekommen sind, wie die Monteure die Spitze des fast neun Meter hohen Baumes zusammensetzen konnten und wieso der Baum mit einer Hochzeitstorte verglichen werden kann, verrät der Projektleiter im Interview.

 



Einzigartige Lichtinstallation im neuen Livique in Etoy

Polarlights, Bloom, Christmas und Entrance: Das sind die vier verschiedenen Stimmungen, welche die Lichtinstallation in der neuen Livique-Filiale in Etoy zaubert. Das Beste daran ist jedoch, dass die Kundinnen und Kunden mit ihrem Handy selber mitbestimmen können, welcher Lichterglanz den Raum erleuchten soll.

 



Aktuelle Lehrstellensuche – unterstützt die Lernenden in dieser schwierigen Situation:

Aufgrund der Coronakrise ist es für unsere Lernenden derzeit immer noch ungünstig, ihre Lehrstelle für Anfang August zu festigen. Wir möchten euch deshalb besonders animieren, dem Beruf und den zukünftig sonst fehlenden Fachkräfte wegen, noch Lehrverträge für den Sommer 2020 abzuschliessen. Für die Lernenden, die im Jahr 2021 dann aus der Schule kommen, zählen wir ebenfalls auf euer Entgegenkommen.

 

Erstausgabe des Magazins STOR[I]ES

Swiss Association Polydesign3D schenkt allen Mitgliedern Erstausgabe des Magazins STOR[I]ES:
Exklusiv und druckfrisch erhielten alle P3D-Verbandsmitglieder vor ein paar Tagen das neue Magazin «STOR[I]ES – Brave New Retail Worlds» unseres Partnerverbandes vmm. STOR[I]ES verknüpft das Storytelling mit der Customer Journey und nimmt so mit auf eine Reise in inszenierte Markenwelten und deren Geschichten.

 

Berufsbegleitender Bildungsgang HF Visual Merchandising Design

Im August 2019 startet der nächste HF-Bildungsgang für diplomierte Gestalterinnen und Gestalter HF Kommunikationsdesign mit Vertiefungsrichtung Visual Merchandising Design der Schule für Gestaltung Basel.

Ausblick des Präsidenten auf das neue Jahr 2018

Bereits neigt sich das Jahr 2017 dem Ende entgegen – folgend ein kleiner Ausblick:

 



P3D-Lernende im Final von «Lehrling des Jahres»

Nadine Stäuble, Polydesign3D-Lernende bei Manor Basel, ist eine der zehn Finalistinnen von «Lehrling des Jahres». Sie hofft auf viele Stimmen beim Online-Voting, das noch bis am 13. November läuft. Am 5. Dezember wird die Siegerin oder der Sieger im Rahmen der grossen Preisverleihung im Congress Center in Basel gekürt. Helft mit Eurer Stimme im Onlinevoting, damit nach 2013 auch 2017 wieder ein/e Polydesigner/in3D ganz vorne stehen darf.

 



Ausbildungsverbund Gestaltung eine Erfolgsgeschichte

Ausbildungsverbund Gestaltung begrüsst Neumitglieder: Acht neue Betriebe haben sich dem Verbund Gestaltung angeschlossen. Sie ermöglichen den P3D-Lernenden eine Ausbildung im Rotationssystem, bei der sie während der Ausbildung Einblicke in die verschiedenen Schwerpunkte der Ausbildungsbetriebe erhalten.


Trend- & Visualisierungsworkshop mit Marketa Kohler

Am 28. August findet der P3D Workshop mit Marketa Kohler «transition – im Wandel zum genialen Chaos» statt, in welchem die Trends für Winter 2017 und Frühling 2018 präsentiert werden.

Wir suchen die Besten!

Junge Talente für die offene Deutsche Meisterschaft Visual Merchandising gesucht: Im Januar 2017 findet im Rahmen der „World-Messen“ der Messe Frankfurt erstmalig eine offene Deutsche Meisterschaft Visual Merchandising statt. Gesucht sind auch junge PolydesignerInnen3D aus der Schweiz, die ihre berufliche Disziplin präsentieren. Die Gewinner qualifizieren sich direkt für die WorldSkills im Oktober 2017 in Abu Dhabi.

Besuchstage in den Überbetrieblichen Kursen 2017

Im ersten Halbjahr 2017 sind vorgesetzte Fachpersonen und leitende Personen aus P3D-Betrieben ganz herzlich eingeladen, bei den Überbetrieblichen Kursen reinzuschauen. An den Besuchstagen werden spannende Einblicke gewährt und es gibt ausreichend Raum für Fragen aller Art.

 

4. Kosten-Nutzen-Erhebung der beruflichen Grundbildung aus der Sicht der Betriebe

Das Schweizerische Observatorium für die Berufsbildung OBS EHB wird im Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2017 bei Betrieben in der gesamten Schweiz im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI eine Befragung zu den Kosten und Nutzen der beruflichen Grundbildung durchführen.

Lernen 2.0 mit der neuen Lern-App Polydesign3D

Mithilfe der App wird den Lernenden der Ausbildungsstoff auf eine attraktive digitale Weise näher gebracht. Aber auch Berufsbildner; Lehrkräfte und Lehrfirmen können von diesem innovativen Medium profitieren.

Tipp zum Lehrvertragsabschluss

OdA und Kantone empfehlen mit Abschlüssen von Lehrverträgen bis November zu warten.

Berufsinfoabend Polydesign3D 2016

Es hat noch wenige freie Plätze am bevorstehenden Infoanlass für angehende Lehrbetriebe am kommenden Mittwoch 25. Mai. Nutzen Sie die Chance Lernenden Polydesign3D über die Schultern zu schauen und Einblicke in deren Schwerpunkte zu bekommen. Unser Ziel: zusammen neue Lehrstellen schaffen.

BIVO und "THE BOOK_“

Der Kurs für neue vorgesetzte Fachpersonen P3D bietet Unterstützung für die Führung von Lernenden.

Interview mit der P3D-Expertin Nadine Schmid:

Die Zürcherin Nadine Schmid ist seit neun Jahren als P3D-Expertin tätig. In dieser Funktion besucht sie Lernende und ihre vorgesetzten Fachpersonen bei ihren Abschlussarbeiten (IPAs) und betreut die Berufskundeprüfungen. Im Interview verrät sie, was sie an dieser Tätigkeit besonders begeistert und was für sie eine gelungene IPA auszeichnet.

Nadine, wie bist du zur P3D-Expertin geworden?
Nadine Schmid: Meine gute Freundin und ehemalige Chefexpertin Silvana Jörg hat mich vor neun Jahren angefragt, ob ich Interesse habe, diese Funktion wahrzunehmen.

Was hat dich an dieser Aufgabe als Expertin gereizt?
Am meisten gereizt hat es mich, neue Menschen und Betriebe kennenzulernen. Die Arbeit mit Lernenden und das Engagement in der Berufsbildung bereiten mir grosse Freude, deshalb war dieser Schritt für mich eine grosse Bereicherung.

Was umfasst dein Aufgabenbereich als Expertin alles?
Ich bin als Haupt-, Neben- und Validexpertin tätig und zwar hauptsächlich für den Schwerpunkt Styling. Die drei Expertenarten unterscheiden sich wie folgt: Als Validexpertin prüfe ich, ob die eingereichten Aufgabenstellungen für die Abschlussarbeiten, die IPAs, vollständig und gut bewertbar sind. Als Nebenexpertin steht die Unterstützung der HauptexpertInnen während der gesamten IPA im Zentrum und ich führe Protokoll. In der Funktion als Hauptexpertin besuche ich die Lernenden des Abschlussjahres, welche an der Bearbeitung ihrer IPAs sind sowie ihre vorgesetzten Fachpersonen. Meine Besuche sind teils angekündigt, teils gehen wir Expertinnen und Experten aber auch ohne Vorankündigung vorbei, was uns noch realere Eindrücke vermittelt. Nach dem Abschluss der IPAs führe ich mit den Lernenden ein Fachgespräch, bei dem es darum geht, dass sie ihr erlerntes Wissen platzieren können und Fragen zu ihrer Abschlussarbeit beantworten. Zudem gehören die Aufsicht und Korrektur der Berufskunde-Abschlussprüfung zu meinen Aufgaben.

Was magst du besonders an dieser Aufgabe?
Ich mag die Abwechslung. Jede IPA, die ich betreue, ist anders und beschert mir neue Erfahrungen. Entweder durch die verschiedenen Orte, die unterschiedlichen Betriebe oder durch die zuständigen vorgesetzten Fachpersonen bzw. Expertinnnen und Experten, mit denen ich zusammenarbeite. Diese Vielfalt ist enorm bereichernd.

Inwiefern hat sich deine Expertentätigkeit in den letzten Jahren verändert?
Die ersten paar Jahre war ich als Nebenexpertin tätig und konnte so Erfahrungen sammeln und Sicherheit gewinnen. Die enge Zusammenarbeit mit dem jeweiligen HauptexpertInnen war für mich sehr lehrreich. Seit ein paar Jahren bin ich nun selbst als Hauptexpertin im Einsatz und seit kurzer Zeit auch als Validexpertin. Es ist sehr hilfreich, die IPA aus den Blickwinkeln der verschiedenen beteiligten Personen zu kennen. Dies kommt mir bei meiner Arbeit im Globus Luzern als vorgesetzte Fachperson von Lernenden ebenfalls zugute.
Als ich meine Lehrabschlussprüfung absolvierte, fand diese in der Berufsschule statt. Alle Lernenden waren zusammen und erarbeiteten ihre Konzepte zu einem einheitlich vorgegebenen Thema. Die ExpertInnen waren ebenfalls vor Ort am Bewerten. Heute finden die IPA’s in den Betrieben statt und die ExpertInnen treffen für verschiedene offizielle Termine auch unangemeldet am Prüfungsort ein.

Inwiefern haben sich die P3DLernenden und ihre Aufgaben in den letzten Jahren verändert?
Meiner Meinung nach stehen den Lernenden immer mehr digitale Möglichkeiten zur Verfügung, um eine gute IPA zu absolvieren – das ist Fluch und Segen zugleich: Einerseits wurden die Aufgaben komplexer und die Leistungsziele vielfältiger, andererseits können sie von Möglichkeiten profitieren, die uns früher noch verwehrt waren.

Was zeichnet für dich eine gelungene IPA aus?
Eine gelungene IPA bedingt eine gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Personen sowie stolze und zufriedene Lernende nach getaner Arbeit.

Welche Visionen hast du für die kommenden Jahre als Expertin? Und welche für den Polydesign3D-Beruf allgemein?
Meine Vision als Expertin ist es, weiterhin viele spannende, interessante IPAs begleiten zu dürfen. Ich freue mich auf kreative Lernende, welche am Ende der Ausbildungszeit zum Polydesigner3D bzw. Polydesignerin3D ihre beruflichen Kompetenzen unter Beweis stellen können.
Für unseren Beruf wünsche mir auch in Zukunft genug Anerkennung und Wertschätzung. Ich freue mich, als Polydesignerin3D durch und durch noch lange mit Herzblut und Engagement tätig zu sein. Zudem bin ich sehr glücklich, dass meine Tochter Siri ebenfalls die Ausbildung zur Polydesignerin3D absolviert und letzten Sommer abgeschlossen hat. Sie arbeitet weiterhin auf dem Beruf, was mich sehr freut.

Was möchtest du den Lernenden und den vorgesetzten Fachpersonen mit auf den Weg geben?
Für die Lernenden wünsche ich mir, dass sie sich während der IPA selbst treu bleiben und auf ihre Stärken vertrauen. Den vorgesetzten Fachpersonen rate ich, dass sie offen und neugierig sind - den individuellen praktischen Arbeiten und den Lernenden gegenüber.